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Start / Kongress und Tagung

Ein Kongress funktioniert, wenn der Zeitplan hält.

Dreihundert Teilnehmer, vier Vorträge, zwanzig Minuten Kaffeepause: Wenn der erste Block überzieht, verschiebt sich alles bis zum Abend. Wir bauen das Programm so, dass es trägt – und führen am Tag Regie, damit es auch eingehalten wird.

Vorlauf
neun bis zwölf Monate
Typische Größe
100 bis 1.000 Teilnehmer
Dauer
ein bis drei Tage
Besonderheit
Teilnehmer zahlen oft selbst
§ 01Unterschied

Was einen Kongress von einem Firmenevent unterscheidet.

Beim Firmenevent sind Sie Gastgeber und die Gäste kommen, weil Sie einladen. Beim Kongress kommen sie wegen des Programms – und zahlen dafür oft eine Gebühr. Damit ändern sich Anspruch, Planung und Risiko.

Das Programm ist das Produkt

Referenten, Themen und Reihenfolge entscheiden über Anmeldungen. Deshalb steht das Programm früh, lange bevor die Ausstattung bestellt wird.

Teilnehmer verwalten

Anmeldung, Zahlung, Bestätigung, Stornos, Namensschilder, Teilnehmerliste, Zertifikate. Das ist eigene Arbeit, nicht ein Nebenprodukt der Einladung.

Parallele Räume

Zwei oder drei Sessions gleichzeitig heißen: doppelte Technik, doppelte Betreuung, Wechselzeiten, Wegeleitung und ein Plan, wenn ein Raum überläuft.

Zeit ist knapp getaktet

Pausen sind Ausgabezeiten fürs Catering. Zwanzig Minuten für 300 Personen brauchen genug Stationen – sonst steht die Hälfte an, während der nächste Vortrag beginnt.

Aussteller und Sponsoren

Viele Kongresse finanzieren sich mit. Flächen, Pakete, Logoplatzierung und Betreuung sind Teil der Organisation.

Dokumentation

Aufzeichnung, Unterlagen, Fotos, Nachbericht: Was nach dem Kongress an die Teilnehmer geht, gehört in die Planung, nicht in die Restarbeit.

§ 02Umfang

Was wir übernehmen.

Von der Ausschreibung der Location bis zur Teilnehmerabrechnung – oder nur die Teile, die Sie abgeben wollen.

Location

Räume, Kapazität, Technik

Kongresszentrum, Hotel, Hochschule oder Halle. Wir prüfen Saalgrößen, Bestuhlungsvarianten, Nebenräume, Catering-Bindung, Anfahrt und die Technik, die im Haus ist – vieles davon spart Miete.

Programm

Referenten und Zeitraster

Programmraster mit Zeitpuffern, Betreuung der Referenten, Vorabprüfung der Präsentationen, Moderation, Ablauf für parallele Sessions.

Teilnehmer

Anmeldung bis Namensschild

Anmeldestrecke, Teilnehmergebühren, Bestätigungen, Stornoregeln, Teilnehmerlisten, Namensschilder, Check-in am Morgen ohne Schlange.

Technik

Ton, Bild, Aufzeichnung

Beschallung, Leinwand oder LED, Medientechnik für Vorträge, Mikrofone fürs Publikum, auf Wunsch Aufzeichnung, Streaming und Dolmetschanlage.

Versorgung

Pausen, Lunch, Abendprogramm

Getaktet auf das Programm, mit genug Ausgabestellen. Dazu Abendveranstaltung, Sitzordnung und Transfer, wenn die Location wechselt.

Vor Ort

Regie, Personal, Leitsystem

Ablaufregie, Hosts an den Sälen, Wegeleitung, Garderobe, Info-Counter – und jemand, der entscheidet, wenn ein Referent ausfällt.

§ 03Zeitplan

Zwölf Monate, von hinten gerechnet.

Beispiel: Fachkongress mit 300 Teilnehmern, zwei Tagen, Abendveranstaltung und Fachausstellung.

09:00 10:00 11:00 12:00 Saal A Vortrag Puffer Vortrag Saal B Workshop Workshop Pause 20 Min · 300 Gäste Ohne Puffer schiebt ein überzogener Vortrag die Pause nach rechts – und die Kaffeeausgabe kollidiert mit dem nächsten Block. Verschiebung
Die Pause ist der empfindlichste Punkt im Tagesraster: Sie ist gleichzeitig Ausgabezeit fürs Catering und einziger Puffer für beide Säle. Deshalb planen wir sie großzügiger, als der Programmentwurf es zunächst vorsieht.
T − 12 Monate
Thema, Termin, LocationZiel und Zielgruppe, Termin gegen Branchenkalender und Ferien geprüft, Location angefragt. Gute Häuser sind ein Jahr vorher belegt.
T − 10 Monate
Budget und FinanzierungKostenplan, Teilnehmergebühr, Sponsoren- und Ausstellerpakete. Ab hier weiß man, ob sich der Kongress trägt.
T − 8 Monate
Referenten anfragenZusagen einholen, Themen schärfen, Reihenfolge festlegen. Ohne Programm keine Anmeldungen.
T − 6 Monate
Anmeldung öffnenAnmeldestrecke, Zahlung, Bestätigungen, Frühbucherpreis. Parallel Aussteller- und Sponsorenakquise.
T − 4 Monate
Gewerke vergebenTechnik, Mobiliar, Standbau für die Fachausstellung, Catering, Personal, Leitsystem.
T − 8 Wochen
Programm finalZeitraster mit Puffern, parallele Sessions, Raumzuordnung, Druckunterlagen.
T − 3 Wochen
Ablaufplan und BriefingMinutenplan, Raumpläne, Briefing für Location, Technik, Hosts und Referenten. Präsentationen einsammeln und prüfen.
T − 1 Tag
Aufbau und TechnikprobeSäle einrichten, Technik prüfen, Check-in-Counter aufbauen, Namensschilder sortieren, Beschilderung setzen.
Tag 1 · 07:00
Check-inCounter besetzt, Unterlagen bereit, Technik geprüft. Ab hier läuft der Zeitplan – und wir halten ihn.
nach Tag 2
Abbau und NachbereitungRückbau, Teilnehmerabrechnung, Zertifikate, Aufzeichnungen, Fotos, Auswertung mit Zahlen zu Anmeldungen, Erscheinen und Feedback.
§ 04Kosten

Kostenpositionen und Gegenfinanzierung.

Ein Kongress ist der einzige Veranstaltungstyp, bei dem auf der anderen Seite Einnahmen stehen. Die Planung rechnet deshalb in beide Richtungen.

PositionWas dahinterstecktWas den Preis treibt
LocationSaalmieten, Nebenräume, Technikpauschalen, ReinigungAnzahl paralleler Räume, Dauer, Wochentag
TechnikTon, Bild, Medientechnik, Aufzeichnung, DolmetschanlageZahl der Säle, Streaming, Sprachen
ReferentenHonorare, Reise, Übernachtung, BetreuungBekanntheit, Anreise aus dem Ausland
VerpflegungPausen, Lunch, Abendveranstaltung, GetränkeTeilnehmerzahl, Ausgabestellen, Menüform
TeilnehmerverwaltungAnmeldesystem, Zahlungsabwicklung, Namensschilder, Check-inTeilnehmerzahl, Gebührenmodell, Stornoquote
AusstattungBestuhlung, Standbau der Fachausstellung, Leitsystem, GarderobeZahl der Aussteller, Fläche
PersonalCheck-in, Hosts, Technik, Regie, Auf- und AbbauZahl der Säle, Dauer, Schichten
DrucksachenProgramm, Unterlagen, Beschilderung, ZertifikateAuflage, Print oder digital
PlanungKonzept, Projektleitung, Vergabe, Regie, AbrechnungUmfang und Zahl der Veranstaltungstage

Auf der Einnahmenseite stehen Teilnehmergebühren, Ausstellerflächen und Sponsorenpakete. Die beiden letzten planen wir früh mit, weil sie den Eigenanteil deutlich senken – und weil Aussteller ihre eigenen Kunden zum Kongress einladen.

§ 05Fragen

Häufige Fragen zu Kongress und Tagung.

Wie früh muss man anfangen?

Neun bis zwölf Monate, wenn eine bekannte Location und externe Referenten dazugehören. Eine eintägige Fachtagung im kleineren Rahmen geht in vier bis sechs Monaten.

Übernehmen Sie auch die Teilnehmerverwaltung?

Ja, inklusive Anmeldestrecke, Gebühren, Bestätigungen, Stornos und Check-in am Morgen. Auf Wunsch arbeiten wir mit Ihrem bestehenden System.

Können Teilnehmer online dabei sein?

Ja. Aufzeichnung und Streaming planen wir mit ein – mit dem ehrlichen Hinweis, dass ein hybrider Kongress mehr Technik, mehr Personal und eine eigene Regie für die Online-Seite braucht.

Was, wenn ein Referent absagt?

Dafür gibt es im Ablaufplan Puffer und eine Ersatzreihenfolge. Am Tag selbst entscheiden wir, ob umgestellt oder verlängert wird – das merkt im Saal kaum jemand.

Wie finden wir Aussteller und Sponsoren?

Aus Ihrem Umfeld und unserem. Wir schnüren die Pakete, bereiten die Unterlagen vor und betreuen die Aussteller vor Ort.

Arbeiten Sie mit dem Hauscaterer der Location?

Wenn es sein muss, ja. Viele Häuser binden das Catering an sich. Wir prüfen das vor dem Vertrag, damit es später keine Überraschung wird.

Anfrage

Thema, Termin, Teilnehmerzahl.

Damit können wir sagen, was möglich ist, was es ungefähr kostet und wie viel davon sich über Teilnehmer und Aussteller tragen lässt.

Telefon +49 151 23209767 E-Mail info@iem-ideen.com Einsatzgebiet bundesweit und europaweit