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Ein Firmenevent ist gelungen, wenn niemand die Organisation bemerkt.

Sommerfest, Jubiläum, Kundenabend, Weihnachtsfeier, Mitarbeiterversammlung: Wir planen den Abend oder den Tag, vergeben die Gewerke, führen vor Ort Regie und rechnen danach ab. Sie begrüßen Ihre Gäste, statt Lieferanten zu telefonieren.

Vorlauf
drei bis sechs Monate
Typische Größe
50 bis 800 Gäste
Ort
Location oder eigenes Gelände
Regie
am Tag selbst vor Ort
§ 01Anlässe

Jeder Anlass hat seine eigene Falle.

Die Technik ist überall ähnlich. Was sich unterscheidet, ist der Grund, warum die Leute kommen – und was schiefgeht, wenn man das übersieht.

Sommerfest

Steht und fällt mit dem Wetter. Es braucht eine Zeltvariante, über die zwei Tage vorher entschieden wird, und Schatten, Wasser und Strom im Freien.

Jubiläum

Der Rückblick zieht sich, wenn zu viele reden wollen. Redezeiten vorher festlegen, Ehrungen bündeln, den formalen Teil vor das Essen legen.

Kundenabend

Der Zweck sind Gespräche. Also Stehtische statt Bankett, kurze Bühne, Personal, das nachschenkt, ohne zu stören, und eine Sitzordnung nur da, wo sie hilft.

Weihnachtsfeier

Termine im Dezember sind ein Jahr vorher weg. Wer im September sucht, zahlt mehr und nimmt, was übrig ist.

Mitarbeiterversammlung

Alle sollen sehen und hören. In einer Halle heißt das Beschallung, Leinwand und Bestuhlung mit Sichtachsen – und einen Plan für den Schichtbetrieb.

Produktlaunch

Der Moment der Enthüllung muss sitzen: Technik doppelt absichern, Ablauf proben, Fotografen einplanen, Material für die Presse vorbereiten.

Eröffnung

Neue Halle, neues Bürogebäude: Führungen in Gruppen, Absperrung dort, wo noch gearbeitet wird, und ein Ablauf, der Bauverzögerungen verkraftet.

Familientag

Mit Kindern ändert sich alles: Wege, Aufsicht, Essen, Programm. Und ein Plan, was passiert, wenn es regnet und dreihundert Leute nach drinnen wollen.

§ 02Umfang

Von der Location bis zur Abrechnung.

Sie können alles abgeben oder nur die Teile, für die im Haus die Zeit fehlt. Beides ist uns recht – ein halber Auftrag ist besser als ein voller, den Sie nicht brauchen.

Konzept

Anlass, Dramaturgie, Budget

Was der Abend erreichen soll, welcher Ablauf dazu passt, was er kosten darf. Das Budget listet jede Position einzeln, damit Sie streichen können, ohne dass der Rest umfällt.

Location

Suche, Besichtigung, Vertrag

Halle, Hotel, Weingut, Museum, Werksgelände. Wir prüfen Kapazität, Anfahrt, Küche, Technik, Hauscaterer-Bindung und Lärmauflagen, bevor Sie unterschreiben.

Gewerke

Technik, Mobiliar, Catering, Personal

Ausschreiben, vergleichen, vergeben, koordinieren. Auf Wunsch aus der eigenen Gruppe, sonst von außen – wer besser passt, bekommt den Zuschlag.

Gäste

Einladung, Anmeldung, Empfang

Einladung, Rückmeldungen, Teilnehmerliste, Namensschilder, Sitzordnung, Empfang am Eingang. Auch die unangenehme Arbeit: Nachfassen bei denen, die nicht antworten.

Tag

Ablaufplan und Regie

Minutenplan für Aufbau, Programm und Abbau, Briefing aller Beteiligten, und am Abend jemand, der entscheidet, wenn der Caterer im Stau steht.

Danach

Rückbau und Abrechnung

Übergabe der Fläche, Schadensklärung, geprüfte Schlussrechnung mit jeder Position einzeln, kurze Auswertung.

§ 03Zeitplan

Sechs Monate, von hinten gerechnet.

Beispiel: Jubiläum mit 250 Gästen, Abendprogramm, externe Location. Kürzer geht – dann entscheidet die Verfügbarkeit der Location, nicht Ihr Wunschtermin.

T − 6 Monate
Anlass und RahmenZiel, Termin, Gästekreis, Budgetrahmen. Termin gegen Ferien, Feiertage und den eigenen Kalender geprüft.
T − 5 Monate
Location gesichertBesichtigung, Angebot, Vertrag. Bei Abendveranstaltungen zusätzlich: Lärmauflagen, Sperrzeit, Küche, Parken.
T − 4 Monate
Konzept und Budget freigegebenAblauf, Programm, Ausstattung, Catering, Kosten je Position. Ab hier wird vergeben.
T − 3 Monate
Gewerke beauftragtTechnik, Mobiliar, Catering, Personal, Logistik. Bei Musik und Show früher, gute Termine sind lange weg.
T − 8 Wochen
Einladung rausEinladung, Anmeldung, Erinnerung. Danach steht die Gästezahl, mit der Catering und Bestuhlung rechnen.
T − 3 Wochen
Ablaufplan und BriefingMinutenplan, Sitzordnung, Reden mit Redezeiten, Briefing für Location, Gewerke und Ihr Team.
T − 1 Tag
Aufbau und ProbeAnlieferung in Reihenfolge, Technikprobe mit allen, die ans Mikrofon gehen, letzte Gästezahl an die Küche.
Tag 0
VeranstaltungEmpfang, Programm, Essen, Abendteil. Regie bei uns, Gastgeberrolle bei Ihnen.
T + 1
RückbauAbbau, Übergabe der Location, Rückführung aller Mietsachen.
T + 10 Tage
AbrechnungRechnungen der Gewerke geprüft, eine Schlussrechnung, kurze Auswertung mit den Punkten fürs nächste Mal.
§ 04Kosten

Woraus sich der Preis zusammensetzt.

Einen Preis pro Gast nennen wir erst, wenn Anlass, Ort und Programm feststehen. Die Positionen dagegen sind immer dieselben – damit können Sie vorab selbst überschlagen.

PositionWas dahinterstecktWas den Preis treibt
LocationMiete, Reinigung, Sicherheitsdienst, ParkenWochentag, Jahreszeit, Exklusivität
CateringSpeisen, Getränke, Service, Geschirr, SpülungGästezahl, Menüform, Dauer des Getränkeausschanks
TechnikTon, Licht, Leinwand, Bühne, TechnikerRaumgröße, Programm, Betreuung am Abend
MobiliarBestuhlung, Tische, Stehtische, Lounge, DekorationGästezahl, Anspruch, Anlieferung und Abholung
ProgrammMusik, Show, Moderation, FotografBekanntheit der Künstler, Spieldauer, Technikbedarf
PersonalEmpfang, Hosts, Service, Garderobe, Auf- und AbbauDauer, Nachtstunden, Wochenende
EinladungGestaltung, Druck, Versand, AnmeldungGästezahl, Print oder digital
NebenkostenGEMA, Versicherung, Sanitätsdienst, GenehmigungenMusiknutzung, Gästezahl, Ort
PlanungKonzept, Projektleitung, Vergabe, Regie, AbrechnungUmfang – einzelne Leistung oder Gesamtverantwortung
16 18 20 22 24 02 Programm Empfang Rede Essen Programm Offener Teil Location Technik Service Getränke Ende 23 Uhr Ende 1 Uhr Zwei Stunden früher Schluss verkürzt vier Verträge gleichzeitig.
Der Abend läuft nicht nur als Programm, sondern als vier parallel laufende Verträge: Location, Technik, Servicepersonal und Getränkeausschank. Deshalb ist die Endzeit der größte Kostenhebel – größer als jede Verhandlung über das Menü.

Die häufigste Kostenfalle ist die Dauer. Jede Stunde länger kostet Service, Technik, Getränke und oft auch Location. Wer den Abend um 23 Uhr statt um 1 Uhr enden lässt, spart mehr als mit jeder Verhandlung über das Menü – und kaum ein Gast merkt den Unterschied.

§ 05Fragen

Häufige Fragen zum Firmenevent.

Wie früh müssen wir anfangen?

Drei bis sechs Monate sind normal. Für Dezembertermine und für Sommerfeste an Wochenenden gilt: ein halbes bis ganzes Jahr, sonst ist die Location weg.

Können Sie auch nur die Location suchen?

Ja. Locationsuche, Technikplanung oder Regie am Abend sind einzeln buchbar. Viele Kunden planen selbst und holen uns für den Tag selbst dazu.

Was kostet ein Firmenevent pro Person?

Das hängt an Anlass, Ort, Menüform und Programm. Statt einer Pauschale kalkulieren wir die Positionen aus § 04 für Ihren Fall – Sie sehen, wofür das Geld ausgegeben wird, und können kürzen.

Übernehmen Sie GEMA, Versicherung und Genehmigungen?

Ja. Musikanmeldung, Veranstalterhaftpflicht, Sanitätsdienst und – wo nötig – die Abstimmung mit Ordnungsamt und Feuerwehr laufen über uns.

Wir haben eine eigene Halle. Geht das auch dort?

Ja, und oft ist das die günstigere Variante. Was dabei zu beachten ist, steht auf der Seite zur Hausmesse – Fluchtwege, laufender Betrieb, Sanitär, Parken.

Was passiert, wenn kurzfristig etwas ausfällt?

Dafür sind wir am Tag da. Ersatz beschaffen, umbauen, Programm umstellen – Entscheidungen treffen wir, ohne Sie vor den Gästen aus dem Gespräch zu holen.

Anfrage

Anlass, Termin, Ort, ungefähre Gästezahl.

Mehr brauchen wir nicht für einen ersten Vorschlag. Rückmeldung am selben Werktag.

Telefon +49 151 23209767 E-Mail info@iem-ideen.com Einsatzgebiet bundesweit und europaweit